Minimalismus für Anfänger

Mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben und für sich selbst, das wünscht sich jeder. Minimalismus bedeutet sich auf das Wesentliche zu besinnen und überflüssiges aus dem Leben zu streichen. Dabei ist es wichtig nicht alles auf einmal zu wollen, sondern Schritt für Schritt vorzugehen. Jeden Tag ein bisschen etwas zu verändern, auch wenn es nur kleine Dinge sind.

Einige Vorteile von Minimalismus

Es hat viele Vorteile minimalistisch zu leben. Die Wohnung ist ordentlicher und schneller aufgeräumt. Auch beim Putzen spart man Zeit, da es nicht mehr so viele Staubfänger gibt.

Man spart sich einiges an Geld, da man weniger kauft.  Für die Umwelt tut man dann gleichzeitig auch etwas, indem man die Wegwerfgesellschaft nicht unterstützt.

Minimalismus zuhause: Wohnung ausmisten

Eine bekannte Methode um die Wohnung auszumisten ist die KonMari-Methode. Das Grundprinzip dieser Methode ist, das man nur Dinge haben sollte, die einen glücklich machen.
Aussortiert wird nicht von Raum zu Raum sondern in Kategorien, Kleidung zu Kleidung, Bücher zu Büchern usw., da die Dinge sich ja auch in verschiedenen Räumen befinden können und man keinen richtigen Überblick hat. Kleidung kann auch in der Wäsche oder im Keller sein und so bekommt man wirklich einen kompletten Überblick über seinen Besitz.
Beginnen sollte man mit einer Kategorie die nicht so emotional ist, z.B. Küchenutensilien oder Putzzeugs. Dann nimmt man jeden Gegenstand in die Hand und fragt sich ob man Freude daran hat. Dazu gibt es das Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert* von Marie Kondo.

Die Korbmethode ist auch eine Möglichkeit unnötige Dinge auszusortieren. Man nimmt sich einen Korb, geht durch die Wohnung und sammelt alles ein was einem nicht gefällt oder überflüssig ist. Diesen Korb macht man am besten jeden Tag einmal voll und hat dann schon einiges erreicht.  Am besten man geht von Raum zu Raum und arbeitet sich so durch die gesamte Wohnung.

Eine weitere Methode die Wohnung auszumisten ist die 30-Tage Challenge, man beginnt am ersten Tag damit ein Teil auszumisten und jeden ein Teil mehr als am Vortag. Dabei kann man auch ruhig nur kleine Teile aussortieren, wichtig ist das man es jeden Tag tut. Dann sortiert man am 30. Tag schon 30 Dinge aus und hat dann insgesamt 465 Sachen aussortiert in den 30 Tagen.

Die aussortierten Dinge kann man verkaufen, verschenken oder auch spenden.

Minimalismus im Kleiderschrank

Im Kleiderschrank gibt es auch einiges was man aussortieren kann. Kleidung die nicht mehr passt sollte man nicht aufheben. Sachen die man schon eine Weile nicht mehr getragen hat kann man in einem Karton sammeln und zur Seite stellen. Hat man nach 4 Wochen kein Teil aus dem Karton getragen kann man auch diese Kleidungsstücke aussortieren. Gut erhaltene Kleidung kann man noch verkaufen oder spenden.

Digital ausmisten

Auf dem Computer sammeln sich mit der Zeit unzählige Dateien, die man größtenteils nicht mehr braucht. Am besten fängt man beim Desktop an und arbeitet sich dann durch alle Ordner und löscht alles was man nicht mehr benötigt.

Auch das E-Mail-Postfach sollte man regelmässig ausmisten. Alte Mails können oft gelöscht oder die relevanten Daten woanders gespeichert werden. Newsletter die man sowieso ungelesen löscht kann man mit einem Klick kündigen.

So bleibt man dauerhaft minimalistisch

Hat man erstmal richtig ausgemistet, sollte man natürlich nicht gleich die nächste große Shoppingtour machen. Um langfristig minimalistisch zu bleiben sollte man sich einige neue Gewohnheiten zulegen. Um nicht wieder dem Konsum zu verfallen, kann man für jedes Teil was man neu kauft, ein altes Teil weggeben.

Für bleibende Ordnung sorgt man, indem jeder Gegenstand seine festen Platz hat und nach Gebrauch wieder dort hingebracht wird. Außerdem muss man nicht alles besitzen was man braucht, bestimmte Dinge kann man auch ausleihen.

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