Morgenroutine: So startest Du perfekt in den Tag

Eine Morgenroutine hat wahrscheinlich jeder Mensch, die meisten eher unbewusst und voller Stress. Nach dem ersten Wecker klingeln wird noch mehrmals die Snoozetaste gedrückt, dann gehts schnell ins Bad, Zähne putzen, duschen und im Gehen nach schnell einen Schluck Kaffee trinken und irgendwas Essbares schnappen. Mit so einer Morgenroutine kann der Tag nur mit Stress weitergehen. Mit etwas Disziplin und Planung kann man das leicht ändern.

Was ist eine Morgenroutine und wofür ist sie gut?

Eine Morgenroutine ist der selbstgewählte Ablauf für die erste Zeit nach dem Aufstehen. Sie wird gezielt gestaltet und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt. So kann man positiv und mit mehr Energie in den Tag zu starten. Eine Morgenroutine kann ganz einfach sein und nur 5 Minuten dauern oder wenn mehr Zeit zur Verfügung steht auch 2 Stunden. Wenn man diesen Ablauf jeden Morgen ausführt wird es irgendwann zur Gewohnheit und man startet automatisch und ohne Anstrengung gut in den Tag.

Das sollte man beachten

  • Nicht die Snoozetaste drücken: Durch den ständigen Wechsel zwischen Schlaf – und Wachzustand wird der Körper verwirrt und man fühlt sich nur noch müder und unentspannter.

  • Offline bleiben: Versuche in den ersten Minuten des Tages nicht auf dein Handy zu schauen und Nachrichten und Social Media zu checken. Dafür ist später noch Zeit.

  • Die Morgenroutine sollte nicht zuviele Punkte enthalten, sie ist dafür da um ruhig in den Tag zu starten und sollte nicht in Stress ausarten.

  • Man sollte sich klar sein was man mit der Morgenroutine erreichen möchte und nicht andere einfach kopieren. Sich von anderen inspirieren zu lassen ist gut, aber man sucht sich am besten nur die Punkte heraus die zu einem selber passen.

Die Morgenroutine beginnt schon am Vorabend

Eine gute Morgenroutine fängt schon am Vorabend an. Das Schlafzimmer aufräumen, eine aufgeräumte Umgebung lässt Dich entspannter wach werden. Vorbereiten was möglich ist: Kaffeemaschine fertigmachen, Kleidung raussuchen, Essen vorbereiten. So braucht man morgens weniger Entscheidungen zu treffen. Außerdem sollte man rechtzeitig ins Bett gehen. Für einen Erwachsenen sind 7 bis 9 Stunden Schlaf genug und ein regelmäßiger Schlafrythmus kann dabei helfen leichter morgens aufzustehen.

11 Ideen für eine gute Morgenroutine

  • Direkt nach dem Aufstehen Vorhänge öffnen und Jalousien hochziehen, damit Licht ins Zimmer kommt. Alternativ kann man im Winter auch einen Lichtwecker* benutzen.

  • Der Körper dehydriert über Nacht und deshalb ist es gut morgens gleich ein großes Glas Wasser zu trinken. Am besten still, lauwarm und mit Zitrone oder Ingwer verfeinert. Das Wasser bringt den Kreislauf in Schwung und regt die Verdauung an.

  • Ein gesundes Frühstück, zum Beispiel kann man einen Bulletproof Coffee trinken oder einen grünen Smoothie machen. Essen kann man Haferflocken oder Müsli mit frischem Obst

  • Bewegung: Eine Runde Joggen oder 15 min Yoga. Man kann aber auch einfach Musik anmachen und ein paar Minuten tanzen, etwas Bewegung ist hier besser als garkeine.

  • Ölziehen sorgt für ein gesundes Zahnfleisch und starke Zähne. Mehr Informationen gibt es in diesem Artikel: Ölziehen – Ihre Kur zur Entgiftung

  • Eine kalte Dusche am Morgen stärkt das Immunsystem, fördert die Fettverbrennung und sorgt für bessere Durchblutung.

  • Lies 15 min in einem Buch was mit deinen Zielen zu tun hat oder ein Thema was dich sonst interessiert.

  • Man kann seinen Tag auch mit positiven Affirmationen starten. Das sind selbstbejahende Sätze, zum Beispiel kann man sich jeden Morgen eine Art Motto für den Tag aussuchen und ihn dann ganz bewusst danach gestalten. Anderen Menschen seine Dankbarkeit zeigen oder den Tag mit besonderer Gelassenheit angehen.

  • Schreibe 3 Dinge auf für die Du dankbar bist. Das erhöht den Fokus auf das Positive. Ein schönes Journal dafür ist das 6-Minuten Tagebuch*.

  • Meditation – Nimm Dir bewusst 10 min Zeit und höre in deinen Körper und deine Gefühle hinein. Das kannst Du sitzend oder noch liegend im Bett tun. Für Anfänger empfiehlt es sich mit einer geführten Meditation zu starten. Gute Apps dafür sind 7mind oder Headspace. Meditieren hilft dabei Achtsamkeit zu trainieren.

  • Den Tag planen: Schreibe die 3 wichtigsten Aufgaben für den Tag auf und erledige die unangenehmste am besten als erstes. Danach ist alles andere viel leichter.

Aus dieser Liste kann man sich einige Punkte aussuchen die wichtig für einen sind. Am Anfang kann man gerne varieren und verschiedene Dinge ausprobieren, aber letztendlich sollte man sich für eine gleichbleibende Morgenroutine entscheiden. Am besten fängt man mit 1 oder 2 Punkten an und fügt nach und nach noch einige dazu. Es ist leichter mit einer 10 Minuten Morgenroutine zu starten und diese beizubehalten, als gleich mit einer 90 Minuten Morgenroutine. Da startet man wahrscheinlich mit großer Motivation die aber nach einigen Tagen sicher nachlässt. Außerdem sollte man sich nicht entmutigen lassen wenn man sich mal einen Tag absolut nicht aufraffen kann, einfach am nächsten Tag weitermachen.

Noch mehr zum Thema Morgenroutine kann man in Miracle Morning: Die Stunde die alles verändert* von Hal Elrod lesen. Er hat ein Morgenprogramm entwickelt was auf 6 Elementen basiert.
Außerdem sehr interessant ist Das kleine Buch vom guten Morgen: Die besten Yoga-Übungen, Rituale und Rezepte für den Start in den Tag* von Inga Heckmann.

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